Juli 14, 2026

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Android 17 und One UI 9: Google und Samsung setzen voll auf KI und Produktivität

Android 17 und One UI 9: Google und Samsung setzen voll auf KI und Produktivität

Mit Android 17 und One UI 9 treiben Google und Samsung die Integration künstlicher Intelligenz im Smartphone-Alltag deutlich voran. Statt spektakulärer Hardware-Neuheiten stehen bei den aktuellen Software-Updates vor allem intelligente Assistenzfunktionen, bessere Gerätevernetzung und höhere Produktivität im Mittelpunkt. Besonders für den Markt der Foldables – also Smartphones mit faltbarem Display – könnten diese Entwicklungen entscheidend werden.

Gerade in Deutschland wächst das Interesse an Premium-Smartphones mit großem Bildschirmformat. Hersteller setzen deshalb zunehmend auf Softwarelösungen, die Multitasking und mobiles Arbeiten effizienter gestalten sollen.

Android 17: Google baut Gemini Intelligence aus

Mit Android 17 führt Google die neue Plattform „Gemini Intelligence“ ein. Dahinter verbirgt sich eine umfassende KI-Integration, die Aufgaben appübergreifend automatisieren kann. So lassen sich etwa Produkte aus digitalen Einkaufslisten direkt in Warenkörbe bestimmter Händler übernehmen.

Auch der Chrome-Browser erhält neue KI-Funktionen. Nutzer können künftig beispielsweise Parkplätze direkt innerhalb der Browseroberfläche buchen, ohne zwischen verschiedenen Webseiten wechseln zu müssen. Google setzt dabei verstärkt auf sogenannte agentenbasierte Prozesse, bei denen die Software eigenständig Zwischenschritte übernimmt.

Vor allem Foldables profitieren davon. Die Geräte sind darauf ausgelegt, mehrere Anwendungen parallel auf großen Displays darzustellen. Genau hier sollen die neuen KI-Funktionen die Bedienung effizienter machen.

One UI 9: Samsung konzentriert sich auf Feinschliff

Samsung startete bereits am 13. Mai 2026 die Beta-Version von One UI 9 – zunächst für die Galaxy-S26-Serie in den USA, Großbritannien, Deutschland und Südkorea. Indien und Polen sollen ab dem 26. Mai folgen.

Die stabile Version wird Branchenberichten zufolge im Juli 2026 erwartet – zeitgleich mit den neuen Foldables der nächsten Generation, dem Samsung Galaxy Z Fold 8 und dem Samsung Galaxy Z Flip 8.

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Im Gegensatz zu früheren Generationen setzt Samsung diesmal weniger auf radikale Veränderungen. Stattdessen stehen Optimierungen im Vordergrund. Dazu gehören:

Verbesserte Oberfläche und Fokusfunktionen

Neues Quick Panel und modernisierte Widgets

One UI 9 bringt ein überarbeitetes Quick Panel, verbesserte Transparenz- und Unschärfeeffekte sowie modernisierte Widgets. Die Oberfläche wirkt dadurch aufgeräumter und näher an aktuellen Designtrends moderner Desktop-Systeme.

Netzwerkverwaltung für konzentriertes Arbeiten

Besonders interessant für produktive Nutzer ist die neue Funktion „Network Management for Focus“. Damit lässt sich einzelnen Apps der Internetzugang systemweit entziehen. Eine Freigabe erfolgt erst nach Eingabe eines sechsstelligen PIN-Codes.

Gerade auf Foldables mit nahezu tabletgroßen Displays könnte diese Funktion für konzentriertes Arbeiten im Homeoffice oder unterwegs attraktiv sein.

Quick Share entwickelt sich zur Android-Alternative für AirDrop

Ein langjähriges Problem im Android-Ökosystem war der uneinheitliche Datenaustausch zwischen verschiedenen Herstellern. Mit Quick Share versucht Google nun, eine gemeinsame Plattform zu etablieren.

Die Funktion wird mittlerweile von zahlreichen Geräten unterstützt – darunter die Galaxy-S26-Serie, die Pixel-9- und Pixel-10-Modelle sowie Foldables wie das OPPO Find N6, das OPPO Find X9 oder das Vivo X300 Ultra.

Auch ältere Geräte wie das Samsung Galaxy Z Fold 6, das Samsung Galaxy Z Flip 7 oder das HONOR Magic V8 Pro sollen künftig unterstützt werden.

Für Nutzer, die beruflich mit Geräten verschiedener Hersteller arbeiten, könnte dies den Alltag deutlich erleichtern.

Apple öffnet iOS weiter für Android-Kommunikation

Parallel zu den Android-Updates veröffentlichte Apple am 15. Mai 2026 iOS 26.5. Besonders relevant ist die Einführung verschlüsselter RCS-Kommunikation in der Beta-Version.

Das neue System basiert auf GSMA RCS 3.0 und wird unter anderem von deutschen Mobilfunkanbietern wie Telekom, O2 und 1&1 unterstützt. Dadurch verbessert sich die Kommunikation zwischen Android- und iOS-Geräten deutlich – sowohl bei Sicherheit als auch bei Medienqualität.

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Digital Markets Act beeinflusst Apples Strategie

Innerhalb der Europäischen Union integriert Apple zudem neue Funktionen, die auf Vorgaben des Digital Markets Act (DMA) zurückgehen. Dazu zählen interaktive Benachrichtigungen auf Drittanbieter-Wearables sowie Live-Aktivitäten auf Geräten außerhalb des Apple-Ökosystems.

Die EU-Regulierung zwingt große Plattformanbieter zunehmend dazu, ihre Systeme stärker zu öffnen. Davon könnten insbesondere Zubehörhersteller im Android-Bereich profitieren.

Mehr Sicherheitsfunktionen für Smartphones

Neben KI und Produktivität spielt auch Sicherheit eine zentrale Rolle.

Android 17 führt mit „Bank Scam Call Protection“ eine Echtzeiterkennung betrügerischer Anrufe ein. Samsung ergänzt One UI 9 um „High-Risk App Blocking“, das riskante Anwendungen auf unterstützten Geräten automatisch einschränken kann.

Apple wiederum schloss mit iOS 26.5 mehr als 50 Sicherheitslücken in WebKit und im Kernel-System. Unterschiede zeigen sich jedoch bei der Akkulaufzeit: Während das Apple iPhone 16 laut ersten Tests rund 50 Minuten länger durchhält, sank die Laufzeit beim Apple iPhone 15 um mehr als eine Stunde.

Ältere Samsung-Modelle verlieren den Support

Mit One UI 9 endet der Software-Support für mehrere ältere Gerätegenerationen. Betroffen sind unter anderem die Galaxy-S22-Serie sowie das Samsung Galaxy Z Fold 4 und das Samsung Galaxy Z Flip 4.

Samsung begründet diesen Schritt mit den steigenden Anforderungen moderner KI-Funktionen und komplexer Animationen, die leistungsfähigere Prozessoren voraussetzen.

Für das kommende Galaxy Z Fold 8 plant Samsung unter anderem optimierte Zeichenwerkzeuge in Samsung Notes sowie eine überarbeitete Galerieansicht mit schmaleren Bildschirmrändern.

Ausblick auf den Smartphone-Sommer 2026

Die kommenden Monate dürften für den Smartphone-Markt besonders spannend werden. Am 8. Juni 2026 startet Apples Entwicklerkonferenz WWDC, auf der erste Details zu iOS 27 erwartet werden. Branchenbeobachter rechnen unter anderem mit einer eigenständigen Siri-App inklusive Gesprächsverlauf und Dateiuploads.

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Im Android-Lager richtet sich der Fokus auf die finale Veröffentlichung von One UI 9 und die nächste Foldable-Generation von Samsung.

Während Hersteller wie HONOR, OPPO und Vivo ihre Foldables zunehmend international vermarkten, könnten gemeinsame Standards wie Quick Share und verschlüsselte RCS-Kommunikation zu entscheidenden Faktoren werden.

Damit zeichnet sich für 2026 ein klarer Trend ab: Nicht mehr das faltbare Display allein entscheidet über den Erfolg moderner Smartphones – sondern die Qualität und Intelligenz der Software.