Juli 27, 2026

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iOS 27 bringt KI-Suche für HomeKit und erweitert Apples Smart-Home-Plattform

iOS 27 bringt KI-Suche für HomeKit und erweitert Apples Smart-Home-Plattform

Mit iOS 27 baut Apple sein Smart-Home-Ökosystem deutlich aus. Im Mittelpunkt stehen neue Funktionen auf Basis generativer Künstlicher Intelligenz sowie eine breitere Unterstützung moderner Smart-Home-Standards wie Thread und Matter. Ziel ist es, die Steuerung vernetzter Geräte einfacher, intelligenter und flexibler zu gestalten.

KI verbessert HomeKit Secure Video

Eine der wichtigsten Neuerungen ist die Integration generativer KI in HomeKit Secure Video. Apple hatte diese Funktionen im Rahmen seiner Entwicklerkonferenz vorgestellt. Künftig können Nutzer Videoaufnahmen mithilfe natürlicher Sprache durchsuchen und sich automatisch erzeugte Beschreibungen erkannter Ereignisse anzeigen lassen.

Dadurch lassen sich beispielsweise Benachrichtigungen erhalten, wenn sich ein Hund im Garten befindet oder eine bestimmte Aktivität erkannt wird. Auch ältere Videoaufnahmen können per Sprachbefehl gezielt durchsucht werden, ohne manuell durch die Aufzeichnungen navigieren zu müssen.

Für die Nutzung der KI-Funktionen sind ein iPhone 15 Pro oder neuer, ein kompatibler Home Hub sowie ein iCloud+-Abonnement mit mindestens 2 Terabyte Speicher erforderlich. Zwar soll HomeKit künftig auch 2K- und 4K-Videos unterstützen, in den aktuellen Beta-Versionen ist die vollständige 4K-Unterstützung jedoch noch nicht umgesetzt. Die allgemeine Veröffentlichung von iOS 27 ist für den Herbst 2026 vorgesehen.

Intuitivere Sprachsteuerung

Apple erweitert außerdem die Bedienung per Sprache. Neue Funktionen für die Barrierefreiheit überschneiden sich künftig stärker mit der Smart-Home-Steuerung. Nutzer können Geräteoberflächen und verbundene Hardware mit natürlicher formulierten Sprachbefehlen bedienen.

Damit entfällt in vielen Fällen die bisher notwendige, starre Befehlsstruktur. Die Sprachsteuerung reagiert flexibler auf alltägliche Formulierungen und erleichtert insbesondere Einsteigern die Bedienung des Smart Homes.

Thread und Matter stärken die Vernetzung

Technische Grundlage vieler Neuerungen ist das Mesh-Netzwerkprotokoll Thread. Apple integrierte die Technologie erstmals mit dem iPhone 15 Pro und iPhone 15 Pro Max. Dadurch kann das Smartphone als Thread Border Router für den Matter-Standard dienen und verschiedene Smart-Home-Geräte effizient miteinander verbinden.

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Im Herbst 2025 folgte das M5 iPad Pro mit dem neuen N1-Funkchip, offizieller Thread-Unterstützung sowie Wi-Fi 7 und Bluetooth 6. Das Tablet kann Thread-kompatible Geräte direkt steuern und gleichzeitig als zentraler Home Hub eingesetzt werden.

Auch herstellerübergreifend schreitet die Entwicklung voran. Samsungs SmartThings-Plattform unterstützt inzwischen die gemeinsame Nutzung von Thread-1.4-Zugangsdaten. Dadurch können verschiedene Smart-Home-Zentralen – auch von Drittanbietern – bestehende Thread-Netzwerke gemeinsam verwenden. Für Haushalte mit Geräten unterschiedlicher Hersteller dürfte dies die Einrichtung deutlich vereinfachen und die bislang häufig kritisierte Fragmentierung reduzieren.

Neue Gerätekategorien für HomeKit

Apple erweitert zudem die Zahl unterstützter Gerätetypen. Seit der Einführung von Matter 1.2 lassen sich nun auch Saugroboter direkt über HomeKit steuern. Nutzer können Reinigungen starten oder stoppen und unterschiedliche Reinigungsmodi bequem per Siri auswählen.

Spezialisierte Funktionen wie detaillierte Raumkarten oder individuelle Reinigungszonen bleiben allerdings weiterhin den jeweiligen Hersteller-Apps vorbehalten.

Mehr Sicherheit für smarte Türschlösser

Auch im Bereich intelligenter Türschlösser entwickelt Apple die Plattform weiter. Das bereits bekannte Level Lock Plus soll per Firmware-Update auf Matter-over-Thread umgestellt werden.

Darüber hinaus führen kommende iOS-Versionen eine freihändige Entriegelung über Ultra-Wideband (UWB) ein. Erkennt das System, dass sich der berechtigte Nutzer bis auf etwa zwei Meter nähert, kann sich die Tür automatisch öffnen.

Apple hält jedoch an einer wichtigen Sicherheitsregel fest: Siri kann ein iPhone weiterhin nicht entsperren. Die Sprachsteuerung ermöglicht zwar komplexe Befehle, sicherheitskritische Funktionen bleiben jedoch bewusst geschützt.

Siri und AirPods erhalten zusätzliche Funktionen

Mit der zweiten Beta von iOS 27 verbessert Apple außerdem die Interaktion mit Siri. Nutzer können künftig zwischen verschiedenen KI-gestützten Siri-Stimmen wählen und profitieren von einer schnelleren Reaktionszeit des Sprachassistenten.

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Auch Besitzer der AirPods Max 2 erhalten neue Möglichkeiten. Die Beta führt einen Drei-Band-Equalizer ein und erlaubt es, die Lautstärkeregelung während der Medienwiedergabe dauerhaft auf dem Sperrbildschirm anzuzeigen.

Parallel zur Einführung von iOS 27 wird zudem eine neue HomePod-Generation erwartet, die speziell auf die erweiterten KI-Funktionen von Siri ausgelegt sein soll.

Fazit

Mit iOS 27 setzt Apple den Ausbau seines Smart-Home-Ökosystems konsequent fort. KI-gestützte Videoanalyse, natürlichere Sprachsteuerung sowie die stärkere Integration von Thread und Matter sollen die Bedienung vernetzter Geräte vereinfachen und gleichzeitig die Zusammenarbeit unterschiedlicher Smart-Home-Plattformen verbessern. Besonders für Nutzer, die ihr Zuhause bereits mit Apple-Geräten ausgestattet haben, verspricht das Update spürbare Erweiterungen bei Komfort, Vernetzung und Sicherheit.