September 25, 2026

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Google Gemini: Von 14 neuen Apps sind in Deutschland nur drei verfügbar

Google Gemini: Von 14 neuen Apps sind in Deutschland nur drei verfügbar

Google erweitert Gemini um 14 neue verbundene Anwendungen und ermöglicht damit den direkten Zugriff auf Dienste wie Adobe, Peloton, Experian und Airtable. Für Nutzer in Deutschland fällt die Auswahl allerdings deutlich kleiner aus: Nach Googles eigener Verfügbarkeitsübersicht stehen hier lediglich Adobe, monday.com und Wispr AI zur Verfügung. Zudem funktionieren diese Verbindungen derzeit nur, wenn Gemini auf Englisch eingestellt ist.

Gemini erhält 14 neue verbundene Anwendungen

Mit der Erweiterung verzahnt Google seinen KI-Assistenten Gemini stärker mit externen Diensten. Die 14 neuen Anwendungen decken verschiedene Bereiche ab, darunter Kreativsoftware, Projektverwaltung, Fitness und Finanzinformationen.

Gemini kann damit bestimmte Aufgaben direkt über die verbundenen Dienste ausführen. Nutzer können beispielsweise ein Foto mit Photoshop bearbeiten, einen Trainingsplan erstellen oder ihren Kreditscore bei Experian abfragen.

Die jeweiligen Dienste lassen sich über die Gemini-Einstellungen oder mithilfe einer @-Erwähnung innerhalb eines Chats verbinden.

Für Nutzer in Deutschland gibt es allerdings deutliche Einschränkungen. Google führt in seiner Verfügbarkeitsübersicht auf, in welchen Regionen die einzelnen Anwendungen genutzt werden können. Zehn der 14 neu hinzugekommenen Dienste sind demnach ausschließlich in den USA verfügbar. Zoho ist wiederum auf Indien beschränkt.

Damit bleiben für Deutschland nur Adobe, monday.com und Wispr AI.

Drei Anwendungen stehen in Deutschland zur Verfügung

Auch bei diesen drei Diensten gelten zusätzliche Voraussetzungen. Nach Angaben von Google funktionieren alle 14 neuen Verbindungen derzeit ausschließlich, wenn Gemini auf Englisch eingestellt ist. Außerdem müssen Nutzer mindestens 18 Jahre alt sein.

Adobe und Wispr AI setzen zusätzlich ein privates Google-Konto voraus. monday.com kann dagegen auch mit Arbeits- und Schulkonten verwendet werden.

Adobe verbindet mehrere Kreativprogramme mit Gemini

Adobe integriert mehrere seiner bekannten Programme in Gemini. Dazu gehören Photoshop, Lightroom, Express und Firefly. Für die Nutzung ist ein Adobe-Konto erforderlich, das kostenlos eingerichtet werden kann.

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Durch die Verbindung können Nutzer bestimmte kreative Aufgaben über Gemini anstoßen und dabei auf Funktionen der Adobe-Dienste zugreifen.

monday.com konzentriert sich dagegen stärker auf Projektorganisation und Vertriebsarbeit. Gemini kann über die Verbindung unter anderem Projekte, Vertriebspipelines und potenzielle Kunden verwalten beziehungsweise verfolgen.

Wispr AI ermöglicht Gemini den Zugriff auf aufgezeichnete Besprechungen und persönliche Notizen. Die gespeicherten Inhalte können durchsucht und zusammengefasst werden.

Google führt die neuen Verbindungen schrittweise ein. Daher können sie bei einzelnen Nutzern zu unterschiedlichen Zeitpunkten erscheinen.

Speicherung von Aktivitäten ist teilweise Voraussetzung

Bei vielen verbundenen Anwendungen spielt auch die Speicherung von Aktivitäten eine wichtige Rolle. Dienste wie Adobe oder monday.com können nur verwendet werden, wenn in Gemini die Einstellung „Aktivitäten speichern“ aktiviert ist.

Eine Ausnahme gibt es unter Android für bestimmte Funktionen wie Telefon, Nachrichten, WhatsApp und die Gerätesteuerung.

Informationen, die Gemini aus einer verbundenen Anwendung abruft und innerhalb eines Chats verarbeitet, können dadurch im Aktivitätsverlauf gespeichert werden. Nach Angaben von Google können solche Daten auch zur Verbesserung von Gemini verwendet werden. Ein Teil der Inhalte kann zudem von menschlichen Prüfern ausgewertet werden.

Nutzer sollten deshalb vor der Verbindung externer Dienste prüfen, welche Informationen verarbeitet, übertragen und gespeichert werden.

Trennen einer Anwendung löscht gespeicherte Daten nicht automatisch

Besonders wichtig ist der Umgang mit bereits gespeicherten Informationen, wenn eine verbundene Anwendung später wieder getrennt wird. Google weist darauf hin, dass dadurch Daten im Gemini-Aktivitätsverlauf nicht automatisch entfernt werden.

„Wenn Sie eine App trennen oder Daten in einer verbundenen App löschen, werden dadurch keine Daten aus dem Aktivitätsverlauf in Gemini-Apps gelöscht“, erklärt Google.

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Auch umgekehrt können bereits übertragene Informationen erhalten bleiben. Daten, die Gemini zuvor an einen externen Anbieter wie Adobe oder monday.com weitergegeben hat, können dort entsprechend den jeweiligen Datenschutz- und Aufbewahrungsregeln gespeichert bleiben. Das Löschen des Gemini-Verlaufs entfernt solche Informationen beim Drittanbieter nicht automatisch.

Eine Verbindung lässt sich in den Gemini-Einstellungen im Bereich „Verbundene Apps“ für jeden Dienst einzeln aufheben. Wer gespeicherte Informationen möglichst vollständig entfernen möchte, muss zusätzlich den Gemini-Aktivitätsverlauf überprüfen und gegebenenfalls Daten direkt beim jeweiligen Anbieter löschen.

Für Nutzer in Deutschland bleibt die Erweiterung damit zunächst begrenzt. Von den 14 neuen verbundenen Anwendungen sind lediglich drei verfügbar. Gleichzeitig zeigt die Entwicklung, dass Google Gemini zunehmend mit externen Diensten verknüpft und damit auch Fragen zur Speicherung und Kontrolle persönlicher Daten stärker in den Mittelpunkt rücken.