Juli 14, 2026

BNA-Germany

Folgen Sie den großen Nachrichten aus Deutschland, entdecken Sie ausgefallene Nachrichten aus Berlin und anderen Städten. Lesen Sie ausführliche Funktionen, die Ihnen helfen, die Denkweise der Deutschen zu verstehen.

Sicherheitslücke in 7-Zip geschlossen: Update schützt vor Schadcode

Sicherheitslücke in 7-Zip geschlossen: Update schützt vor Schadcode

Nutzer des weit verbreiteten Packprogramms 7-Zip sollten zeitnah ein Update durchführen. Sicherheitsforscher haben eine Schwachstelle entdeckt, über die manipulierte Archivdateien Schadcode auf einem Computer ausführen könnten. Besonders betroffen sind Anwender, die regelmäßig Dateien aus dem Internet herunterladen oder Archive per E-Mail öffnen.

Sicherheitsproblem betrifft ältere 7-Zip-Versionen

Wie das IT-Portal „heise online“ berichtet, betrifft die Schwachstelle sämtliche Versionen bis einschließlich 26.00. Angreifer konnten speziell präparierte Archivdateien erstellen, die beim Öffnen schädlichen Code einschleusen. Für Nutzer bedeutete dies ein erhöhtes Risiko, insbesondere im privaten Umfeld sowie in Unternehmen, in denen komprimierte Dateien häufig ausgetauscht werden.

Die Sicherheitslücke wurde unter der Kennung GHSL-2026-140 registriert. Nach Angaben der Entwickler wurde das Problem inzwischen behoben.

Update auf Version 26.01 empfohlen

Mit der neuen Version 26.01 steht bereits ein Sicherheitsupdate bereit, das die Schwachstelle schließt. Anwender sollten die Aktualisierung möglichst schnell installieren, um potenzielle Angriffe zu verhindern. Die neue Version steht auf der offiziellen Website des Programms zum Download bereit.

Welche Version aktuell installiert ist, lässt sich direkt in 7-Zip überprüfen. Dazu genügt ein Klick auf „Hilfe“ und anschließend auf „Über 7-Zip“. Dort wird die Versionsnummer angezeigt.

Gefahr durch manipulierte Archive

Archivdateien gelten im Alltag häufig als unauffällig, weshalb sie in Phishing-Mails oder über Download-Portale oft weniger Misstrauen auslösen. Gerade in Deutschland, wo viele Unternehmen und Behörden weiterhin stark auf den Austausch komprimierter Dateien setzen, können solche Sicherheitslücken erhebliche Auswirkungen haben.

IT-Experten raten deshalb generell dazu, Archive aus unbekannten Quellen nicht ungeprüft zu öffnen und Sicherheitsupdates zeitnah einzuspielen. Besonders bei kostenloser Standardsoftware werden Aktualisierungen im Alltag häufig übersehen.

Siehe auch  Live - Krieg in der Ukraine: Mariupol fiel, mehrere Szenen im Donbass

7-Zip zählt zu den beliebtesten Packprogrammen

7-Zip gehört weltweit zu den meistgenutzten Programmen zum Komprimieren und Entpacken von Dateien. Die Open-Source-Software unterstützt Formate wie 7z, ZIP und TAR. Darüber hinaus kann das Programm mehr als 30 Archivformate entpacken, darunter RAR und ISO-Dateien.

Neben den klassischen Funktionen bietet 7-Zip auch einen integrierten Dateimanager sowie Möglichkeiten zur Dateiverschlüsselung. Gerade wegen seiner breiten Verbreitung gilt die Software als attraktives Ziel für potenzielle Angriffe.

Schnelles Update reduziert Risiken

Mit dem Sicherheitsupdate auf Version 26.01 wurde die entdeckte Schwachstelle geschlossen. Nutzer sollten dennoch aufmerksam bleiben und Programme regelmäßig aktualisieren. Gerade bei weit verbreiteter Software können Sicherheitslücken schnell von Cyberkriminellen ausgenutzt werden.

Ein zeitnahes Update hilft dabei, manipulierte Archive zu erkennen und das Risiko von Schadsoftware auf dem eigenen Rechner deutlich zu reduzieren.