April 17, 2024

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Acht Tage Gefängnis, weil er auf seinem Stimmzettel „Kein Krieg“ stand

Acht Tage Gefängnis, weil er auf seinem Stimmzettel „Kein Krieg“ stand
Ein Demonstrant hält während der Präsidentschaftswahl in Russland am 17. März 2024 ein Schild mit der Aufschrift „Kein Putin, kein Krieg“ vor der russischen Botschaft in Kopenhagen.
EMIL NICOLAI HELMS / AFP

Nach dem Schreiben „Kein Krieg“ Auf ihrem Stimmzettel wurde am Mittwoch von einem russischen Gericht eine Frau zu acht Tagen Haft und einer Geldstrafe von 40.000 Rubel verurteilt.

Ein russisches Gericht hat am Mittwoch eine Frau wegen Schreibens zu acht Tagen Gefängnis verurteilt „Kein Krieg“ Bei seiner Präsidentschaftswahl wurde Wladimir Putin wiedergewählt. Dieses Mädchen „Sie nahm einen Stimmzettel, schrieb mit einem roten Filzstift „Kein Krieg“ auf die Rückseite und legte den Stimmzettel dann in die Wahlurne.“Das teilte das Bezirksgericht Dzerzhinsk der zweitgrößten Stadt des Landes, St. Petersburg, in einer Erklärung mit.

Das Gericht entschied, dass der Angeklagte diese Möglichkeit hatte „Beschädigtes Staatseigentum und diskreditierte russische Streitkräfte“ Außerdem wurde ihr eine Geldstrafe von 40.000 Rubel (ca. 400 Euro) und acht Tage Verwaltungshaft auferlegt. Wladimir Putin wurde am Sonntag durch einen Erdrutschsieg wiedergewählt, der verurteilt wurde „Realitätsfern“ Von der im Exil lebenden Opposition. Dennoch gelang es Anhängern der Opposition, sich am Sonntag gegen Mittag in den Wahllokalen zu melden, was mancherorts zu langen Warteschlangen führte, insbesondere vor russischen Botschaften im Ausland.

Andere machten ihre Stimmzettel ungültig, indem sie den Namen ihres Gegners, Alexej Nawalny, schrieben, der im Februar im Gefängnis starb. Nach Angaben der auf die Überwachung von Repressionen spezialisierten NGO OVD-Info wurden während der russischen Präsidentschaftswahl 119 Personen wegen verschiedener Protestaktionen festgenommen.

Siehe auch  Präsident Volodymyr Zhelensky kündigte die Evakuierung Hunderter Zivilisten aus dem Asowstel-Stahlwerk in Mariupol an.