August 7, 2026

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Adobe Creative Suite 27: Intel-Macs verlieren Unterstützung

Adobe Creative Suite 27: Intel-Macs verlieren Unterstützung

Adobe stellt seine professionellen Kreativprogramme künftig vollständig auf die hauseigene Apple-Silicon-Plattform um. Mit der kommenden Version 27 der Creative-Cloud-Anwendungen endet die Unterstützung für Macs mit Intel-Prozessoren. Für Nutzer älterer Geräte bedeutet der Schritt eine notwendige Hardware-Umstellung.

Adobe setzt künftig ausschließlich auf Apple Silicon

Der Softwarekonzern Adobe plant eine grundlegende Änderung bei seinen Kreativwerkzeugen. Ab der Version 27 werden zentrale Anwendungen wie Premiere Pro, After Effects, Media Encoder und Audition nur noch auf Macs mit Apple-Silicon-Chips laufen.

Damit beendet Adobe die Unterstützung der Intel-basierten Mac-Architektur für seine wichtigsten professionellen Anwendungen. Geräte mit Intel-Prozessoren können künftig nicht mehr auf die neue Softwareversion aktualisiert werden.

Für viele professionelle Anwender, darunter Videoeditoren, Tonproduzenten und Kreativagenturen, bedeutet diese Entscheidung eine Veränderung ihrer bisherigen Arbeitsumgebung. Neue Funktionen, Leistungsverbesserungen und Optimierungen der kommenden Creative-Cloud-Versionen stehen auf älteren Macs nicht mehr zur Verfügung.

Übergangsphase mit Sicherheitsupdates geplant

Adobe will Nutzer von Intel-Macs jedoch nicht sofort ohne Unterstützung zurücklassen. Für die vorherige Version 26.x sollen weiterhin Sicherheitsupdates bereitgestellt werden.

Diese Wartungsphase soll mindestens ein Jahr dauern und den Anwendern Zeit geben, ihre Hardware zu modernisieren. Besonders Unternehmen und Kreativschaffende mit umfangreichen Produktionsabläufen erhalten dadurch die Möglichkeit, den Wechsel auf neue Systeme gezielt vorzubereiten.

Technische Gründe für das Ende der Intel-Unterstützung

Adobe begründet den Schritt vor allem mit den technischen Grenzen älterer Mac-Systeme. Intel-basierte Geräte verfügen im Gegensatz zu modernen Apple-Silicon-Modellen nicht über spezielle Komponenten wie eine integrierte Neural Engine, die für KI-gestützte Anwendungen optimiert ist.

Auch die fehlende einheitliche Speicherarchitektur älterer Macs erschwert laut Adobe die Weiterentwicklung moderner Softwarefunktionen. Besonders bei Videoverarbeitung, Bildbearbeitung und automatisierten Kreativprozessen spielen spezialisierte Hardware-Beschleunigungen eine immer größere Rolle.

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Durch die Konzentration auf Apple-Silicon-Chips kann Adobe seine Anwendungen gezielter für aktuelle Prozessorarchitekturen optimieren und neue Funktionen effizienter entwickeln.

Schritt folgt einer längerfristigen Strategie

Die Abkehr von Intel-Macs kommt für Branchenbeobachter nicht überraschend. Adobe hatte bereits zuvor begonnen, einzelne Programme aus seinem Portfolio ausschließlich für Apple Silicon auszurichten.

Bereits eine frühere Version von Substance 3D Painter war die erste Adobe-Anwendung, bei der die Unterstützung für Intel-Macs eingestellt wurde. Die nun geplante Umstellung bei Premiere Pro, After Effects und weiteren professionellen Werkzeugen setzt diese Entwicklung fort.

Apple selbst hatte den Wechsel von Intel-Prozessoren zu eigenen ARM-basierten Chips mit der Einführung der M-Serie eingeleitet. Seitdem werden aktuelle Mac-Modelle zunehmend auf diese Architektur ausgerichtet, die höhere Energieeffizienz und bessere Leistung bei bestimmten Aufgaben ermöglicht.

Auch Betriebssystem-Entwicklung bewegt sich in Richtung Apple Silicon

Parallel zur Softwarebranche zeichnet sich auch bei Apples Betriebssystemen eine ähnliche Entwicklung ab. Künftige macOS-Versionen könnten ebenfalls stärker auf die neuen Prozessoren ausgerichtet sein und ältere Intel-Macs zunehmend ausschließen.

Für professionelle Nutzer, deren tägliche Arbeit von aktuellen Adobe-Programmen abhängt, wird damit eine Modernisierung der Hardware bis spätestens Ende 2026 immer wahrscheinlicher. Der Wechsel zu Apple-Silicon-Systemen wird langfristig zur Voraussetzung, um weiterhin alle Funktionen der Kreativsoftware nutzen zu können.