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Interviews (bis 2010)
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Guten Abend lieber Besucher von BNA GERMANY®, heute ist der 21.07.2018 :: English ::
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Interview mit Sanjay Dutt

Sanjay Dutt in KIDNAP
Sanjay Dutt in KIDNAP

Sanjay Dutt, hier in Deutschland vor allem bekannt durch den Film "Lage Raho Munna Bhai", spricht über seinen neusten Film "Kidnap", in welchem er den Vater eines entführten Mädchens spielt - eine Rolle, die ihm sehr zu Herzen ging, hat er doch selbst eine Tochter namens Trishala, die in den USA lebt. Sanjay Dutt erzählt auch von seinen zukünftigen Projekten und verrät, was er am meisten in seinem Leben bereut. Das Interview wurde von Studio 18 India organisiert und realisiert.

 

Was gefiel Dir an "Kidnap"?
Sanjay:
In dem Moment, als Sanjay (Gadhvi) mit die erste Zeile des Skriptes vorlas, wusste ich, dass ich den Film machen muss. Es ist etwas, was ich all die Jahre zuvor noch nie gemacht haben. Es gab da diese bestimmt Art von Charakteridentifizierung - ein Vater, der sich absolut und innig um seine Tochter kümmert und für sie alles macht, damit sie sicher und glücklich ist.

 

Wie war Sanjay Gadhvi als Regisseur?
Sanjay:
Er ist unglaublich. Sanjay ist sehr fokussiert und weiss, was er will. Er hat genaue Vorstellungen und holt das beste aus einem Schauspiler heraus.

 

Half es, dass er zuvor der Macher von "Dhoom" war?
Sanjay:
Wenn ich eherlich bin, habe ich weder "Dhoom!", noch "Dhoom2" gesehen; ausser den Promo-Videos, die er mir zeigte. Ich glaubte an das Thema und an ihn und entschied mich daher für den Film.

 

Erzähl ein wenig mehr über "Kidnap"?!
Sanjay:
Meine Produzenten, der Regisseur und auch die Co-Stars machten sich viel Sorgen um mich während der Dreharbeiten zu "Kidnap", wegen meines Gerichtsverfahrens. Aber es lief ja alles gut. Ich bin froh, dass der Film fertig gedreht wurde und so toll geworden ist. Das ist mein erster Film in 2008. Ich spiele den Vater von Sonia(Minissha Lamba), die von Kabir(Imran Khan) gekidnappt wurde. Es ist ein fesselnder Thriller, der jedem gefallen wird. Der Film hat tolle Action und viel Emotionen, und es wurde gute Regiearbeit geleistet. Ich hoffe, mein Publikum geht sich den Film anschauen.

 

War es schwer, einen Vater zu spielen?
Sanjay:
Nein, warum sollte es? Früher spielte ich auch den Vater von Hrithik Roshan.

 

Zuvor auf der Pressekonferenz erwähntest Du, dass die der Film sehr am Herzen liegt und Du dich gut mit dem Charakter des Vikrant Raina identifizieren kannst?!
Sanajay:
Ich kann mich auf den Vater im Film beziehen. Ich liebe meine Tochter Trishala über alles und während der Dreharbeiten habe ich imme gedacht, wie ich persönlich reagieren würde, wenn Trishala gekidnappt werden würde. Es gab sehr viele wahren Gefühle, während ich meine Rolle in "Kidnap" spielte.

 

An welches Publikum richtet sich "Kidnap"?
Sanjay:
Ich denke, das Schöne an dem Film ist, dass es nicht nur ein Thriller oder Drama ist, sondern er auch von Beziehungen und Emotionen handelt - Vater-Tochter; Mann-Frau; Junge-Mädchen. Es ist ein Thriller mit Herz und zudem auch noch ein unterhaltsames kommerzielles Produkt, das einfach jeden anspricht. Ausserdem spielt auch Imran Khan mit, der seit "Jaane Tu Ya Jaane Na" sehr beliebt ist.

 

Wie ist es denn, mit Imran Khan, dem heissesten Newcomer der Film-Industrie zu arbeiten?
Sanjay:
Das lief prima. Er ist sehr bescheiden, arbeitet hart und gewissenhaft. Er ist in seinem Metiér. Er hat noch einen langen Weg vor sich und ich hoffe und bete, dass der Erfolg ihn nicht ändern wird.

 

Gibt es sonst noch etwas über die Dreharbeiten zu "Kidnap" zu sagen?
Sanjay:
Ich liebte die Action-Szenen. Mein Adrenalin stieg an. Ich fühlte mich wieder wie ein Teenager (lacht)!

 

Was sind Deine nächsten Filme und Projekte?
Sanjay:
"EMI", "Aladdin", "Blue" und "Munnabhai 3". Ich werde mein eigenes Produktions-Haus im nächsten Jahr starten und hoffe, dass ich noch viele gute Filme machen werde.

 

Was wertschätzt Du am meisten im Leben?
Sanjay:
Die Tatsache, dass ich grossartige Eltern habe und tolle Fans und Freunde.

 

Was bereust Du am meisten?
Sanjay:
Die Zeit, als ich Drogen nahm und im Gefängnis sass. Aber das war Schicksal...

 

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